Heilige Messe: Das Dankopfer

KURS: Das Heilige Messopfer
Teil 2: Das Dankopfer

von Jean Elizabeth Seah und Sr. Gabriela Wozniak

Das Heilige Opfer der Messe wurde in den Opfern des Alten Testaments vorgezeichnet, die eine mehrwertige Bedeutung hatten. Tier- und Pflanzenopfer wurden verwendet, um für Sünden zu büßen, Gott Danksagung und Anbetung anzubieten und Bündnisse zu schließen, die in die Gemeinschaft mit dem Allmächtigen eintreten. Die Messe als das wahre Opfer des Kalvarienberges ist die Erfüllung und Vervollkommnung aller zuvor dargebrachten Opfer.

Das erste Dankopfer: Noahs Bund mit Gott

Das zweite bedeutende Opfer war das von Noah (Gen 8-9). Seine Familie und Vertreter der einzelnen Tierarten wurden durch den Schutz der von ihm gebauten Arche gerettet. Nachdem er die katastrophale Überschwemmung überlebt hatte, die die Welt von der Sünde reinwusch, baute er einen Altar, als er das Festland erreichte, und bot Gott ein Brandopfer als Dankopfer an. Die Brandopfer sind diejenige Opfer, bei denen das ganze Opfer durch Feuer auf dem Altar Gottes verzehrt wurde und kein Teil dem Gebrauch von Priestern oder Menschen vorbehalten war.

Gott war erfreut über Noahs Opfer und schloss einen Bund, in dem er verspricht, die Menschheit nie wieder durch eine Flut auszulöschen. Gott befahl Noah und seinen Nachkommen, fruchtbar zu sein, sich zu mehren und die Erde zu füllen.

Das neue Dankopfer

Ebenso bietet sich Jesus nach seiner Auferstehung von den Toten in der Eucharistie, im Dankopfer als Opfer dar. Die Heilige Messe ist somit ein Dankopfer für den Sieg über den Tod und für die Befreiung des neuen Volkes Israel vom Ertrinken in der Sünde.

Das Dankopfer (Toda) entwickelte sich später zu einem eigenen Ritus. Es beginnt damit, an eine tödliche Bedrohung zu erinnern und feiert dann die Befreiung des Menschen von dieser Bedrohung durch Gott. Bevor Jesus das Brot in Emmaus brach, erklärte er, wie sich die Schrift in Seiner Passion erfüllte. Sowohl in der Feier des alttestamentlichen Dankopfers, wie auch in der Eucharistie wird die Anbetung Gottes im Wort und im Mahl zum Ausdruck gebracht. Darüber hinaus beinhaltet ein Dankopfer, wie die Messe, ein unblutiges Opfer von ungesäuertem Brot und Wein.  Die jüdischen Rabbiner prophezeiten, dass bei der Ankunft des Messias alle Opfer enden würden, außer dem des Toda, der ewig andauern würde. Am Ende jeder Messe wird uns befohlen, auszugehen und die Frohe Botschaft zu verbreiten, damit alle Nationen getauft und die Kinder Gottes vermehrt werden können und in der Arche der Barke Petri gerettet werden. Das Opfer gewinnt seine eigentliche Bedeutung: Die Rettung der Menschheit im Schiff der Kirche.

Die maximale Liebe

Gott ist unendlich erfreut über Jesu Opfer. Er begründet einen Neuen Bund, der die Menschheit vor den ewigen Auswirkungen der Sünde erlöst. Der heilige Anselm schrieb: „Christus hätte uns erlösen können, indem er einen einzigen Tropfen seines kostbaren Blutes vergossen hat“. Göttliche Gerechtigkeit hätte besänftigt werden können, der Sturz des Menschen und all unsere nachfolgenden Sünden – von Kains Abschlachtung Abels bis hin zum Massenmord an Europas Juden – hätten durch das Blut, das Jesus vergossen hat bei seiner Beschneidung ausgelöscht werden können.

Jesus hat sich aber so entleert hat, um die Unermesslichkeit Seiner Liebe zu zeigen, um unseren Blick auf die geheime Liebe der Dreifaltigkeit zu lenken… Christus wollte keine minimale Antwort geben, keinen sparsamen, aber fairen Tausch eines Tropfens des Blutes des Gottmenschen gegen die Milliarden von kleinen Verwahrlosungen, die wir jeden Tag auftürmen. Stattdessen überwältigt Er uns, sprengt unsere Vorstellungen und bietet uns im Kreuz ein Schauspiel, das Tausende Jahren der Kontemplation nicht erschöpfen können.

Knieend bei meiner ersten Heiligen Messe

Von Gastautor Tasman Westbury

Im Namen Jesu sollte sich jedes Knie beugen, von denen, die im Himmel, auf Erden und unter der Erde sind. – Philipper 2:10

Als ich mich hinkniete…

Ich bin in einer Freikirche aufgewachsen, habe aber nie wirklich eine ihrer Lehren verstanden und verbrachte mehrere Jahre als Atheist, bevor eine Reihe von Ereignissen und Zeichen mich zu dem Schluss führten, dass es eine höhere, geistliche Kraft gibt, die ich schließlich als Gott annahm. In der Osternacht wurde ich dank der göttlichen Vorsehung in die Katholische Kirche aufgenommen.

Als ich zum ersten Mal in eine katholische Heilige Messe ging, fiel mir deutlich auf, dass alle sich zur Eucharistie hinknieten. Das was mich auch zum Knien ermutigte, war, dass in der Bibel geschrieben steht: „Demütigt euch also unter der mächtigen Hand Gottes, damit Er euch zu gegebener Zeit verherrlichen kann“. (1. Petrus 5,6)

Wenn du etwas in dir fühlst, solltest du auch in der Lage sein, das in einer Geste auszudrücken. Die Geste soll eine klare und präzise Darstellung deines Glaubens sein. Demut drückt sich nicht in großen, lauten Gesten aus. Demut ist ruhig und klein in der physischen Erscheinung. Es geht nicht darum, Aufmerksamkeit oder Zustimmung zu suchen, sondern um den Verzicht auf sich selbst in einem bestimmten Moment, zum Wohle eines anderen.

Das bedeuten „knien“ für mich

Knieen ist eine Geste, sich angesichts der Gegenwart Gottes ruhig und klein zu machen, sich in der Gegenwart Gottes klein zu fühlen, damit wir erkennen, dass wir wie Gras sind, das hier an einem Tag wächst und am nächsten verschwunden ist (vgl. Psalm 103,15-16; 1 Petrus 1,24). Objektiv können wir mit dem Niederknien demütig ausdrücken, dass wir unseren Wert mindern: „Wir sind absolut nichts“. Aber gleichzeitig sind wir so besonders und von großem Wert für Gott, der uns nach Seinem Ebenbild und Gleichnis erschaffen hat, der für jeden von uns gelitten und gestorben ist, damit wir an seinem göttlichen Leben der Liebe teilhaben können.

Knien kommt nicht aus irgendeiner Kultur – es kommt aus der Bibel und ihrer Kenntnis von Gott. Die zentrale Bedeutung des Kniens in der Bibel ist sehr konkret zu erkennen. Allein das Wort proskynein kommt im Neuen Testament neunundfünfzigmal vor, davon vierundzwanzigmal in der Apokalypse, dem Buch der himmlischen Liturgie, das der Kirche als Maßstab für ihre eigene Liturgie präsentiert wird. (vgl. Ratzinger, Geist der Liturgie)

Keine Theologie ohne Gott

Ich wünsche Euch allen, dass ihr die Bedeutung des Kniens neu lernt und erkennt, denn wer knien kann, erkennt am besten Gottes Größe und Macht. Seine Größe und Macht ermöglichen überhaupt das theologische Schaffen des Menschen. Wenn wir die Größe Gottes nicht mehr vor Augen haben, haben wir das Zentrum unseres theologischen Schaffens bereits verloren, aus dem alles andere entspringen soll. Wir betreiben eine Selbstvergöttlichung auf Kosten Gottes statt einer wirklichen Theologie, in der es um Gott geht.


 

Tasman Westbury ist neu in der katholischen Kirche, erkundet derzeit die Schatzkammer der Kirche, die sich im Gebetsleben befindet.

Der Artikel entstand in Mitarbeit mit Ignitum Today.

Ist ein kniender Theologe ein Mystiker?

Wir wollen heute in die Mystik von Balthasar hineinschauen. Ich glaube, er ist ein der wenigen Theologen, der so unmittelbar auf die übernatürlichen Quellen verweist. Aber war er auch selber ein Mystiker? Dazu wurde Roberto Graziotto von Sr. M. Gabriela Wozniak SAS befragt. 

Wenn Sie an Hans Urs von Balthasar denken: War er ein Theologe, von dem man sagen kann, dass seine Theologie mystisch sei?

Die Frage, die zu hier zunächst zu beantworten ist, ist: Was bedeutet „mystisch“? Karl Rahner SJ, auch ein großer deutschsprachiger Theologe, mit dem Balthasar in Cordula polemisiert hat (bezüglich der Frage, ob es ein anonymes Christentum überhaupt geben kann), sagte, dass das Christentum in der Zukunft mystisch wird oder es nicht mehr existieren wird. Ich verstehe diesen Satz so, dass wenn das Christentum sich nur als eine Wiederholung versteht von dem, was im Katechismus zu lesen ist, wird es überhaupt nicht bestehen können in einer Welt, die ganz anders denkt und spürt.  Wir müssen keine Lehre „wiederholen“, sondern sie existentiell erfahren und verinnerlichen. In seinen „Letzten Gesprächen“ behauptet Benedikt XVI, dass Balthasar, der genialste Theologe gewesen sei, dem er begegnet ist, ein Mystiker. Ich glaube, dass es hier nicht um etwas Kurioses geht, sondern um eine innerliche Vertiefung und Erfahrung der christlichen Wahrheiten, insbesondere dessen, dass Gott die Liebe ist.

Wer war für ihn Adrienne von Speyr?

An einer Tagung, die im November 2017 in Vatikan stattgefunden hat, hat Pater Jacques Servais SJ, einer der größten Kenner sowohl Adriennes wie auch von Balthasars, behauptet, Adrienne sei der „Polarstern“ Balthasars gewesen. Also jemand, der ihn mit ihrem ganzen Leben auf Christus, die zweite Person der Dreifaltigkeit, verwiesen hat. Balthasar sagte in einer seiner letzten Schriften, dass sein Werk und das Werk Adriennes weder „philologisch noch psychologisch“ zu trennen seien. Es handelt sich um eine gemeinsame Sendung, die – wie alle Sendungen – nur als von Gott gewollt zu verstehen ist und die sich zuerst als Gründung einer Gemeinschaft (Adrienne sprach von dieser Gemeinschaft als „Kind“) und dann als theologische Erörterung verwirklicht hat. Adrienne ist zweifelsohne eine Mystikerin, auch im engen Sinne des Wortes, jemand, dem der Himmel offen ist, wie in Balthasars Erster Blick auf Adrienne von Speyr zu lesen ist. Adrienne wollte jedoch nicht als eine Zirkusattraktion verstanden werden. Sie hat sich auch ein bisschen geschämt für die Wunder, die durch sie, geschahen. Zweifelsohne war jedoch ihr der Himmel jahrzehntelang offen; nicht nur heute in Medjugorje, auch damals in Basel oder wo sich eben Adrienne befand, haben sich jahrelang Erscheinungen etwa Marias oder des Hl. Ignatius (der Adrienne und Hans Urs SPN nannten: sanctus pater noster) ereignet. Was ist aber das Wesentliche dabei? Das Wesentliche war, dass zwei Menschen, eine Ärztin und ein Theologe, sich als Instrumente der göttlichen Liebe verstanden haben, sich haben verwenden lassen. Dass sie ganz offen waren für das was Gott wollte; und Gott wollte etwas ganz Wichtiges: jemand der bereit war, um so zu sagen, ihn in seinen descensus ad inferos zu begleiten. Wir erwarten vielleicht Erfolg für unsere Bereitschaft, Christ zu sein, aber wer ist bereit, die Gratis Liebe, die Gott ist, dort zu folgen und zu begleiten, wo es dunkel wird, wo die Ungerechtigkeit und die Brutalität der Sünde konzentriert anwesend sind: in die Hölle?

Solchen Sendungen gegenüber kommt die Kirche mit ihrer Anerkennung immer zu spät, aber es ist nicht schlimm. Hauptsache ist, dass eine dankbare Anerkennung stattfindet, da die Kirche die Zeit braucht, um sich mit der Sache auseinanderzusetzen und sie authentisch zu überprüfen.

Kann man also seine Theologie zusammen mit der Adriennes setzen? Verschwindet dann sein Ansatz nicht? Oder es ist „nur“ als Ausdeutung der Mystik Adriennes zu verstehen?

Welcher wäre dann der Ansatz Balthasars? Ganz jung in seiner Apokalypse der deutschen Seele, die vor der Begegnung mit Adrienne geschrieben worden ist, versucht Balthasar die deutsche Seele „beichten“ zu lassen, indem er sie angesichts Christi gestellt hat. Was besteht von Drang dieser Seele angesichts Christi? So könnte man die Bände zusammenfassen. Die Begegnung mit Adrienne bedeutet für Balthasar auch eine Menge Arbeit, da fast alle Bücher Adriennes Diktaten waren, die Balthasar stenographiert hat und dann als Bücher herausgegeben hat. Die Fertigstellung dieser Bände war ihm wichtiger als seine Trilogie (Herrlichkeit, Theodramtik und Theologik), in denen der reife Balthasar versucht, aufgrund der Transzendentalien des Schönen, des Guten (Freiheit) und des Wahren, die gesamte metaphysische europäische Tradition (Literatur, Philosophie und Theologie) „beichten“ zu lassen: Was besteht in der europäischen kulturellen Geschichte angesichts des konkreten und universalen Logos, der Christus ist? Die Werke Adriennes sind grundsätzlich Kommentare der Bibel, die „Auswortung“ des konkreten universellen Logos. Der Logos („das Wort“, wie Luther übersetzt) ist nicht die Bibel, der Logos ist Christus selbst.  Und was tut Christus? Auf dem Kreuz beichtet er die gesamte Sünde der Welt, um in der Auferstehung eine „überraschende“ Absolution zu bekommen! Mir scheint, dass in dieser Idee der „Beichte“ der Schlüssel zu finden ist, der das Gesamtwerk der Beiden öffnet, ohne die einzelnen Werke „gleichzumachen“ – womöglich, wie in dem schon zitierten römischen Symposion gesagt worden ist, werden einige Leser Balthasars Adrienne nicht verstehen können (Benedikt XVI gehört hierzu, der freilich versteht was er von ihr liest, aber der keinen fruchtbaren Zugang zu Adrienne gefunden hat) und einige Leser Adriennes werden Balthasar nicht verstehen (etwa die Frauen, die sich in San Francisco regelmäßig getroffen haben um Adrienne zu lesen). Es ist auch gut so! Und dennoch willentlich die zwei trennen zu wollen, entspricht nicht der Sinn dieser gemeinsamen Sendung.

Gab es andere Einflüsse aus dem „übernatürlichen“ Bereich, die seine Theologie, geprägt haben?

Wie schon Pater Henri de Lubac SJ sagte, haben wir bei Balthasar mit dem „vielleicht gebildetsten Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts“ zu tun. Nirgends findet sich „das Beste“ in dieser Fülle präsent, wie im Werk Balthasars. Auch im Bereich der Geschichte der Mystik (unzähligen Frauen sind in seinem Werk zitiert worden), der europäischen theologischen Tradition… Er dirigiert ein gigantisches Orchester und die Einflüsse kommen hinzu von überall her, besonders von den Mystikerinnen wie z.B. Juliane von Norwich, die das Thema der „Hoffnung für alle“ „erfahren“ hat. Gerade weil die ganze Sünde von Christus „gebeichtet“ worden ist, dürfen wir eine vernünftig für alle Menschen auf Erlösung hoffen. Die Hoffnung der Rettung aller hat freilich mit einem Wissen, wie es ihm vorgeworfen worden ist, gar nichts zu tun. Eine solche Gnosis, ein solches Wissen würde die Freiheit der Menschen überspringen.

Was kann das für die Theologie heute bedeuten?

Ich würde nicht so sehr den „übernatürlichen“ Spuren nachgehen, auch wenn in der Wirklichkeit in der Übernatur der Kirche viel Trost gespendet worden ist. Ich würde eher sagen, dass Adrienne und Hans Urs uns eine Theologie als Erbe hinterlassen haben, die immer wieder in die Knie geht. Eine Theologie, die Gebet und Wissenschaft verbindet. Man wird nie im Herzen dieser Sendung reinkommen ohne eine Haltung des Gebetes. Wie bei Papst Franziskus, der die kleine Therese verehrt, geht es bei ihnen auch nicht nur und nicht primär um viel Wissen, sondern um ein „sentire cum ecclesia“, und das „Sentire“ stammt nicht von der Gnosis, sondern von einer demütigen Haltung des Gebetes. Das ist wohl die Mystik, die wir brauchen als Erfahrung und als Gebet.

Vom Geistsubjekt zur Person

Prof. Dr. Hermann Stinglhammer von der Universität Passau hielt den Vortrag am 4. Oktober 2018 zum Jahresgedenken der Hans Urs von Balthasar-Gesellschaft in Luzern.  Der ganze Vortrag ist als PDF zum Herunterladen, unten einige Gedanken daraus:

 

Theologisch heilig

Wenn es ein Diktum Hans Urs von Balthasars gibt, das wie ein Leuchtturm aus dem weiten Meer seiner Publikationen herausragt, so ist vielleicht jenes Wort aus seinem Aufsatz „Theologie und Heiligkeit“ aus dem Jahre 1948 (jetzt in Verbum Caro 31990, 195-225). Bekanntlich markiert und beklagt Balthasar dort die mittlerweile sprichwörtlich gewordene Entzweiung zwischen einer „knienden und einer sitzenden Theologie“ (vgl. a.a.O. 224). Es ist die Trennung, dessen, was früher integrale Theologie gewesen ist: die Einheit von Glaubenseinsicht und Glaubensexistenz im Gehorsam gegenüber der lebendigen göttlichen Offenbarung im Raum der Kirche. Eine Trennung des Zusammengehörenden, die darum Glauben und Theologie gleichermaßen zum Schaden gereicht: „Die nun ‚wissenschaftliche‘ Theologie wird gebetsfremder und damit unerfahrener im Ton, mit dem man über das Heilige reden soll, während die ‚erbauliche‘ Theologie durch Inhaltslosigkeit nicht selten falscher Salbung verfällt.“ (ebd.). Balthasar lässt in seinem Aufsatz (und seinem ganzen Werk) den langen Zug all jener heiligen Männer und Frauen vorüberziehen, die aus der Heiligkeit ihrer Existenz heraus zu eigentlichen Theologen und Theologinnen geworden sind. All jene, die vielleicht nicht akademisch im heutigen Sinn waren, aber authentisch treffend im Ton eingefangen, weil verstanden haben, was das Herz ihres lebendigen Glaubens im Schwingungsraum der Catholica erspürt und erblickt hat. Es ist gerade diese Zweieinheit von Theologie und Heiligkeit, die Balthasar den Theologen immer neu ins Gedächtnis ruft und die eine seiner Fundamentaloptionen bildet. Wenn es nicht überhaupt die letzte Grundlage für sein Wirken in Theologie und geistlichem Exerzitium gebildet hat, die sein Lebenswerk zusammen mit Adrienne von Speyr durchzieht. Denn darum geht es ihm zusammen mit ihr: Leben mit Gott und von Gott her, um so in der Welt ein Gott angemessenes Zeugnis geben zu können, als Auslegung jener Wahrheit, die aus dem Zentrum der Offenbarung kommt. Denn nur von diesem Zentrum her findet nach Balthasars Überzeugung jene Theologie in ihre lebendige Mitte, die sie mehr sein lässt als ein reines begriffliches Wissen. Eben, weil sie aus einem vertrauten Umgang, einem Er-Kennen Gottes erwächst und so das Gefühl für die rechten Proportionen gläubiger Zeugnisgabe schenkt. Kurz: Theologie wird wahrheitsfähig aus ihrer Gottesbeziehung heraus. (Vgl. dazu Balthasars kleine Schrift: Kennt uns Jesus, kennen wir ihn?). Es ist diese Einheit von Glaube und Theologie als Nachdenken jener Glaubenspraxis, auf die uns Hans Urs von Balthasar immer verweist, „da der erfüllte Begriff der Wahrheit, den das Evangelium darbietet, gerade in dieser lebendigen Darstellung der Theologie in der Praxis, des Wissens im Tun besteht.“ >Wenn ihr mein Wort haltet… dann werdet ihr die Wahrheit erkennen…< (Joh 8,32).“ (a.a.O.195) So geht es Balthasar im theologischen Denken um ein „Verifizieren“ (vgl. a.a.O. 196) und Bewähren der Offenbarungswahrheit durch die eigene Existenz, die – für Balthasar selbstverständlich – eingebettet ist in den Raum der lebendigen Tradition der Kirche, deren Authentizität und Souveränität allererst ermöglicht, dass der Zeuge mit „Vollmacht“ sprechen kann. Allein aus dieser ekklesiologischen Fundamentalbestimmung heraus ergibt sich für Balthasar erst jene Theologie, die aus ihrem theologischen Wahrheitsraum heraus in das Gespräch mit der Philosophie eintreten kann und muss. Nicht, um sich so mit fremden Wissen anzureichern und einen Mangel auszugleichen, sondern im Lichtkegel der göttlichen Offenbarung die Verschattungen des philosophischen Denkens aufzudecken, ihre Wahr-nehmungen im Licht des Glaubens in die volle Vernunft zu heben. Denn, so die tiefe Überzeugung Balthasars, auch das menschheitliche philosophische Denken ist und bleibt Denken von Gott her und auf Gott hin. Und darum ist es auch in seinen prekären Gestalten erlösungsfähig, Licht, das erst im Licht der Offenbarung wahrhaft hell wird – „in deinem Licht sehen wir das Licht“ (Ps 36,9). Wie im Denkraum des lebendigen Glaubens sich der Blick auf den Menschen in seiner Welt schärft und darin seine Konturen neu zur Geltung bringt, möchte ich nun im Folgenden entlang Balthasars Erörterung um den theologischen Begriff der Person in Absetzung vom Konzept des menschlichen Geistsubjektes aufzeigen. Wir können dabei sehen, dass genau an diesem Sachverhalt dasNachdenken der Gotteserfahrung ihren Ausschlag findet.

Personen des Spiels

Im 2. Band der Theodramatik (TD) unter der Überschrift „Die Personen des Spiels“, der also die Spielräume für die Handlung des Menschen im Theodrama umkreist, ging es um die Frage nach der Identität eines menschlichen Ich im Raum des Miteinanders, in dem jeder von uns verschiedensten Rollen einzunehmen hat. Eine Rolle aber ist noch nicht die Person. Diese, so resümiert Balthasar, wird erst dort möglich, wo sie sich in einer einzigartigen Weise von Gott her den Menschen zuspielt als seine eigene, unveräußerliche Sendung, die unvertretbar nur er selbst vollbringen kann – und kein anderer sonst. Im Geist des Herrn wird der Mensch so zu jener Freiheit ermächtigt, die ihm aus dem Grund und Ziel seiner eigenen Existenz in Gott zuwächst. Erst im reinen Annehmen dieser Sendung wächst ihm jene lebendige Kenntnis zu, in der sich die Logik Gottes entbirgt als die Wahrheit, in der der Mensch zu sich selbst begabt wird.

Geist und Person

Entlang welcher Einsichten bestimmt Balthasar nun seine Unterscheidung von Geistsubjekt und Person? Diese erscheint ja durchaus fremd. Denn wir sind es gewohnt, von jedem Menschen die Würde seiner Person zu bekennen und diese in unseren säkularen Gesellschaftsverfassungen mit philosophischen Gründen zu reklamieren. Was also veranlasst Balthasar zu einer derartigen Ge-zweiung? Sein Motiv ist ein durch und durch theologisches. Balthasar erinnert am Beginn seiner Denkbewegung eindringlich daran, dass der Personbegriff theologischen Ursprungs ist und im Zusammenhang der Trinitätslehre und der mit ihr verbundenen Christologie generiert wurde. Darum kann die Frage nach dem Wesen der Person ihm zufolge auch nur hier sachlich angemessen eingeholt werden. Nach Balthasar ist das menschliche Geistsubjekt also zu charakterisieren als jenes „Ich“ eines einzelnen Menschen in seiner unveräußerlichen Je-meinigkeit, in der sich die dessen Teilnahme an der Art und zugleich die „Einmaligkeit und Unmittelbarkeit der Individualität“ (a.a.O. 187) bewusst ist. Allerdings ist für Balthasar damit zugleich das Fundamentalproblem jedes einzelnen Ich allererst gestellt. Dieses Problem formuliert er folgendermaßen: „Das Geistsubjekt weiß, dass es ein solches ist, und damit, dass es auf eine einmalige und unmittelbare Weise Mensch ist. Weiß es aber damit auch schon, wer es ist? Nämlich: Wodurch es sich nicht nur quantitativ sondern qualitativ von allen anderen Geistsubjekten unterscheidet?“ (ebd.).

Balthasar markiert zunächst die Wege, die dieses Ich auf der Suche nach sich selbst grundsätzlich gehen kann. Im Raum der endlichen Welt kommt der Mensch dennoch nicht hinter die Frage, die sich ihm aufdrängt als die Frage nach sich selbst. In diesem Antworthorizont bleibt er letztlich ein zufälliger „Fall von Mensch“. Letztlich kann der ihn Liebende ihm nur sagen, wer er für ihn, nicht aber wer er für sich ist. Und auch diese Zusage des Liebenden bleibt endlich, vorläufig, widerrufbar und endet mit dem Tod. Auch das „Wer“, das ihm durch seine Eltern zukommt, ist ohne wirklichen Bestand. Denn kaum etwas ist zufälliger und beliebiger als die lange Reihe von Zeugung und Geburt. Kurz: Auch im Raum der interpersonalen Begegnung lässt sich die Frage nach der eigenen Wesensidentität nicht endgültig und restlos vergewissern. Alles verharrt in einem Geflecht relativer und gegenseitiger vorläufiger Wertungen und Umwertungen, Anerkennungen und Aberkennungen.“ Auch die Einzigartigen leben in einer besonderen Weise die Möglichkeiten ihrer Art dar und experimentieren sie vielleicht in genialer Weise durch, ohne darin bereits den Horizont zu betreten, in dem sie zur eigentlichen Person werden. Denn Personsein kommt als theologischer Begriff dem Menschen erst von Gott zu.  Als Geistsubjekt, in dem das Ich sich in seinem natürlich-gattungshaften Menschsein bewusst ist, steht es noch immer vor sich selbst als Person, weil personale Identität wesentlich über-natürlich bestimmt ist. Diese theologische Personalisierung des menschlichen Ich ist im Verlauf der Heilsgeschichte einmalig und zugleich allmalig für jeden Menschen erfolgt in der Inkarnation des universale concretum Jesus Christus.

(…)

Um zum Schluss zu kommen: Christsein ist für Balthasar kein abstraktes Wissen, keine Lehrbuchdogmatik, die er darum auch nie geschrieben hat. Christentum ist ihm eine Praxis, ein inneres Er-Kennen der dreipersonalen Wahrheit Gottes als Liebe im Zeichen des Kreuzes Christi. Es ist so der Weg seiner geschöpflichen Teilhabe an der göttlichen Hingabe, hinein in seine Bestimmung zur theologischen Person in Gott, in der das geschöpfliche Abbild mit dem göttlichen Urbild übereinkommen darf.

Prof. Dr. Hermann Stinglhammer,Diözesanpriester der Diözese Passau, Professor für Dogmatik an der Universität Passau, leitet die Forschungsstelle Hans Urs von Balthasar.

Was ist „dialogische Freiheit“?

Am 12.10.2018 an der Theologischen Fakultät der Katholischen Peter-Patzmany-Universität in Budapest hat Prof. Dr. Hermann Stinglhammer (Universität Passau) einen Vortrag über dialogische Freiheit als Weg zum Verstehen der Theodramatik gehalten. Klingt kompliziert? Ist aber schön! Hier einige Lichtblicke. Den Vortrag kann man sich auch ganz herunterladen.

Eine einzelne Freiheit gibt es nicht

Es ist die schlichte Erfahrung des Menschseins, dass jene einzelne Freiheit sich immer schon vorfindet im Raum anderer Freiheit. Dies bedeutet ontologisch, dass es eine einzelne Freiheit überhaupt nicht gibt und Freiheit im Sinne eines absoluten Aus-sich-selbst-heraus-Beginnens und Existierens ein Selbstwiderspruch ist. Warum? Jede einzelne Freiheit ist immer schon eingewiesen in den Raum anderer Freiheit, aus dem sie stammt, von dem her sie erst zu sich selbst kommt. Um dies zu konkretisieren, verweist Balthasar auf die existentiale Grundsituation des Neugeborenen, das erst durch die Mutter – und sie steht hier primär für den Raum der übrigen Freiheiten – zu seinem Ichsein erweckt wird. Mit anderen Worten: Die Stelle, wo Freiheit zu sich selbst hineinfindet und zu sich selbst ermächtigt wird, ist der Du-Raum des Anderen. Die Freiheit der anderen ist der stellvertretende Raum für meine eigene Freiheit, in dem diese erst zu sich selbst freigesetzt wird. Diese wird durch die anderen also zu sich selbst eröffnet. Dies ist aber nur dann möglich, wenn andere Freiheit sich mir selbst in Freiheit schenkt. Denn Freiheit kann nur frei gewährt werden. Der Raum der anderen Freiheit öffnet sich mir aber nicht, wenn und insofern ich ihn mir gewaltsam einverleibe und einordne, sondern dort, wo ich mich der anderen Freiheit öffne, sie sein lasse, sodass sie sich in ihrer eigenen Freiheit mir gewähren und schenken kann. Das egozentrische Ich bleibt in der Konsequenz ein armes, weil unbeschenktes Ich, eine monologische Freiheit, die nicht über sich selbst hinaus kommt und in den Reichtum hineinfindet, der ihr nur durch andere Freiheit geschenkt werden kann.

Genau an dieser Stelle der menschlichen Freiheitsaporie öffnet sich für Balthasar theologisch der Raum der unendlichen Freiheit, aus dem heraus die endliche Freiheit von Gott freigesetzt wird. Er verweist daher stets auf Apk 2,17, da der Geist Gottes spricht: „Ich werde ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein steht ein neuer Name, den nur der kennt, der ihn empfängt“. Dieser Vers steht in Balthasars Sicht für die Grundbestimmung menschlicher Identität, sofern der Mensch von dort mit ihr beschenkt wird. Endliche Freiheit ist eine auf Gott hin vorläufige Freiheit, die ihr Ziel nicht in sich selber findet.

Theo-logische Freiheit?

Balthasar weist im Zusammenhang seiner zunächst formal-abstrakten freiheitstheologischen Argumentation in Theodramatik 2,1 darauf hin, dass bereits in der antiken Philosophie gesehen wird, dass autonome geschöpfliche Freiheit nur im Horizont der unendlichen Freiheit zu denken ist. Als die höchste Form einer solchen Philosophie im Antik-Außerchristlichen nennt Balthasar die Philosophie Plotins. Allerdings kommen hier Mensch und Gott nicht zueinander.[1] Nach Balthasar löst sich diese Tragik erst im Raum der biblischen Offenbarung, in dem sie sich nun als eine Freiheit begreifen darf, die eingeladen ist, sich selbst in der unendlichen Freiheit Gottes zu vollenden. Diese biblisch-christliche Sichtweise bleibt für Balthasar auch die kritische Norm für das moderne Freiheitsdenken, das sich von Gott lossagt, um dann den Menschen in seinem absoluten Freiheitsstreben selbst nicht mehr verstehen zu können – denken wir nur an Sartre. Dies ist die Tragik der modernen Freiheit. Nicht im Menschen selbst liegt also das Maß seiner Freiheit, sondern allein in dem Gott, von dem sie herkommt. Also nicht: „Cogito ergo sum“, wie es die Neuzeit mit Descartes sprechen wird, sondern: „Cogitor ergo sum“: „Ich werde gedacht, von Gott“, also bin ich und bin ich frei. Oder mit Augustinus formuliert: „Der Mensch lebt‚ über sich‘.“ Damit offenbart sich für Balthasar im Horizont des Jüdisch-Christlichen eine fundamentale Grammatik, die wie ein Wasserzeichen in die endliche Freiheit eingeschrieben ist. Gott ist nicht der Konkurrent der menschlichen Autonomie– dies ist ja die Angst der Moderne bis hinein in die Gegenwart. Gott ist vielmehr ihr sie freisetzender Grund und ihr erfüllendes Ziel. Und er ist auch ihr Weg dorthin. Die christologischen und trinitarischen Reflexionen Balthasars, auf die wir uns dabei gedanklich zubewegen, werden dies verdeutlichen. In seiner Grundlegung will Balthasar vor allem zeigen, dass die christliche Synthese von endlicher und unendlicher Freiheit jenseits der modernen Alternative „menschliche Autonomie oder Gott“ liegt. Die entsprechende Haltung gegenüber der Freiheit Gottes liegt in der Sicht des Alten Testamentes in ihrem Entscheid zum „Bund mit Gott“, d.h. konkret in der Haltung des Ge-horsams, des Hörens auf Gott („Schema Israel“). Diese Struktur wird auch die christologische Gestalt der Freiheit bilden, wie sie im Sendungsraum Jesu Christi greifbar  wird.

Göttliche Freiheit der Hingabe: Urbild der geschaffenen Freiheit

In der christo-logischen Sendungsgestalt des menschgewordenen Sohnes Gottes wird die endliche, d.h. konkret: sündige, in sich verschlossene Freiheit, wieder auf ihre Gottesbeziehung eröffnet. Insofern ist nach Hans Urs von Balthasar die Christologie mit dem Wort Gregors von Nyssa charakterisiert: „Unser Spiel spielt in seinem Spiel“[2].

Wie ist nun Seine Freiheit zu charakterisieren? Kurz zusammengefasst als die wechselseitige Hingabe von Vater und Sohn in der Communio des Geistes. Damit zeigt sich eine lebendige Dynamik wechselseitiger Öffnung auf das Du von Vater und Sohn im gemeinsamen Geist. Die Liebe ist wesentlich relational, weil Liebe immer auf die Einheit mit einem Du zielt, sodass sie erst als Wir-Einheit konkret ist. So zeigt sich nach Balthasar in der Trinität die konkrete Wirklichkeit Gottes als die Communio der Liebe. Und eben darin ist er das Urbild aller geschaffenen Freiheit. Der konkrete Weg der endlichen Freiheit ist – zumal im Raum der Sünde – der Weg in der personalen Nachfolge Jesu Christi. Sein Wort und seine Wahrheit sind es, die den Menschen befreien (vgl. Joh 8,32).

Warum es sich lohnt, mit Balthasar Theologie zu lernen

Balthasar ist kompliziert, komplex, weitläufig und in seinen theologiegeschichtlichen Argumentationen oft schwer nachvollziehbar – er weiß so viel! Seine Sprache macht es nicht leichter. Ist es also die Mühe wert, die man in seine Theologie – zu der auch diejenige Adrienne von Speyrs[3] unablösbar gehört – stecken muss? Einige kurze Striche mögen als Antwort genügen.

Balthasar denkt Theologie ganz modern, wenn er sie im Horizont der Freiheit denkt. Eben diese sucht die Gegenwart wie im Fieber, ohne sie finden zu können. Dies liegt daran, dass sie die Freiheit als autonome nicht richtig denkt und lebt. Dabei bleibt Balthasar mit dem Thema der Freiheit ganz bei der Sache der Theologie selbst und entfaltet sie aus dem Raum eines breiten und tiefen kirchlich-katholischen Denkens.

Gerade darin zeigt sich Hans Urs von Balthasar inspirierend für gegenwärtige Philosophen, die sich von der transzendentalen Subjektphilosophie abwenden, wie etwa Jean-Luc Marion.[4] Auch er versteht mit Balthasar das Ich und seine Wahrheit innerhalb seiner phänomenologischen Analysen von der Wirklichkeit des Anderen her, das sich dem Subjekt als Gabe verschenkt, sodass auch hier die Haltung des Subjekts nicht die der Bewältigung, sondern des Empfangens ist, die dem trinitarischen Seins-Sinn der Liebe als göttlichen Gehalt von Freiheit entspricht. Dies kann man in einer neuen und vertieften Sicht mit der Theologie Hans Urs von Balthasars lernen.

[1] Der antike Mythos des Sisyphos, der den Stein (der Endlichkeit) vergeblich nach oben wälzt und immer wieder an seinem Ziel scheitert, steht genau dafür.

[2] Vgl. dazu Stinglhammer, a.a.O. 125ff.

[3] Vgl. Hans Urs von Balthasar: Unser Auftrag. Bericht und Entwurf, Einsiedeln 1994.

[4] Jean-Luc Marion: Gegeben sei. Entwurf einer Phänomenologie der Gegebenheit, Freiburg/München 2015. Vgl dazu: Thomas Alferi: „…Die Unfasslichkeit der uns übersteigend-zuvorkommenden Liebe Gottes…“. Von Balthasar als Orientierung für Marion, in: Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz (Hg.): Jean-Luc Marion. Studien zum Werk, Dresden 2013, 103-125.

Prof. Dr. Hermann Stinglhammer,Diözesanpriester der Diözese Passau, Professor für Dogmatik an der Universität Passau, leitet die Forschungsstelle Hans Urs von Balthasar.